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Sonntag, 16. Februar 2014

ALL ABOUT MY KITCHEN

Ich habe einen wunderbaren Job! Ich weiss, dass mich viele darum beneiden. Zu Recht! Denn ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Zwar habe ich dafür auch fleissig ein paar Jahre die Schulbank gedrückt und bilde mich regelmässig weiter. Besonders in Sachen Materialien und Farben ist eine fundierte Ausbildung unumgänglich und blosses "Gespür" für Material, Form und Farbe reicht nicht aus, um Kunden kompetent zu beraten. Dies zeigt beispielsweise meine eigene Küche. Als unser Haus gebaut wurde, hatte ich diese Kenntnisse leider noch nicht. Zwar sieht sie auf den ersten Blick ganz nett aus - zugegeben. Aber es gibt einige Fehler, die ich damals in meiner Unwissenheit über Materialien und ihre Eigenschaften gemacht habe. Auch das riesige Spektrum der möglichen Küchenmaterialien kannte ich nur in den Ansätzen. Nämlich aus den zahlreichen europäischen Wohnmagazinen. Auch für den Küchenbauer waren Innovation und Kreativität ausserirdische Begriffe. Bei neun von zehn Küchen wurde schwarzer Granit als Arbeitsfläche eingesetzt. Schlussendlich habe ich meine Küche dann mit einer anderen Küchenfirma geplant und konnte meinen Wunsch nach Chromnickelstahl durchsetzten - was mir der erste auf Biegen und Brechen ausreden wollte. Gerade bei diesem Material gibt es beispielsweise Zig Unterkategorien.... schon nur vom Schliff her gibt es vielfältige Möglichkeiten.

Viel begangene Fehler in der Küchenplaner sind ausserdem zu viele Materialwechsel (v.a. bei den Fronten) und oft wird - gerade heutzutage in den offenen Wohnküchen - die Abstimmung auf andere Materialien und Farben im Raum vernachlässigt. Eine Küche sollte nie isoliert vom restlichen Wohnraum geplant und betrachtet werden.

Die Anordnung ist bei mir absolut gelungen. Hier würde ich nichts ändern wollen. Auch legte ich schon damals Wert auf Symetrie - gottseidank! Auch die Wahl der Farbe Weiss für die Fronten hat überzeugt. Lieber habe ich der Rückwand einen warmen Farbton gegeben. Das Weiss wirkt so noch edler und verliert überhaupt nicht an Schlichtheit. Leider habe habe ich beim Frontmaterial falsch entschieden. Statt einer qualitativ hochwertigeren Lackfront habe ich die preisgünstigere belegte Variante gewählt. Fehler. In vielerlei Hinsicht! Es gäbe Seitenweise interessantes über Küchenmaterialien zu schreiben, jedoch ist dies mein Fachgebiet. :-) Solltet Ihr jedoch Fragen dazu haben, freue ich mich über jedes E-Mail!

Trotz ein paar Fehlentscheiden durch Unwissenheit,  finde ich, lässt sich meine Küche durchaus sehen. Oder? ;-)



























by RAUMdesignerei









Samstag, 28. September 2013

AUFGERÄUMTE WANDGESTALTUNG

Hier ein Bild vom Flohmarkt in Paris, da ein Foto der Oma, dort ein Sportmedallie unserer Kinder. Im schlimmsten Fall alles rund herum verteilt über alle Wände. Es gibt so vieles, was in unserem Zuhause eine Geschichte zu erzählen hat, was uns viel bedeutet und doch wird es manchmal schwierig, die guten Stücke, welche nicht immer einen direkten Bezug zu einander haben, wirkungsvoll zu präsentieren. Ich habe Euch die ultimative Lösung. Nein Nein, um HIMMELSWILLEN KEINE VITRINE!!! Man nehme Pinsel und Farbtopf und male den Dingen einen Rahmen. Einfach aber mit grossem Effekt. Alles wirkt tiptop aufgeräumt und strukturiert! Wirkt auch prima im Kinderzimmer! Check it out!













Donnerstag, 27. Juni 2013

OHNE DIY GEHTS NICHT!

Wenn ich für private Projekte, die wenig Geld kosten dürfen angefragt werde, erwarten die Leute oft fixfertige und einfache Lösungen. Manchmal ist mit wenig Aufwand tatsächlich schon ein Effekt zu erzielen. Öfter aber bedeutet es auch Arbeit und Schweiss. Ich liefere die Ideen, aber es kommt schon vor, dass gehobelt, gesägt, gehämmert, gemalt und geklebt werden muss. So ist es nun auch mir selber ergangen. Ich hatte die letzen Wochen sehr viel zu tun. Unter anderem habe ich endlich meine leidige Hasenstallgeschichte in Angriff genommen. Wer selbst Hasen hat, kennt die gängige Hasenstallarchitektur und ihre brechreizerregenden Farbkonzepte. Braunrot - braunröter - am braunrötesten - am besten noch mit grün bis grüngrünsten kombiniert. ÄÄÄÄÄÄÄUTSCH meine Augen! Da wir hier ein sehr kleines Gärtchen haben, ist es auch nicht möglich den Stall irgendwo hinter einer Ecke zu verstecken. Also gab es nur eine Lösung: das Gehäuse ins gesamte Aussenkonzept einzubinden (ach, es ist ja völlig übertrieben auch noch Zeit für einen Hasenstall zu opfern mögen sich einige denken, aber in diesem Fall war es einfach nicht anders möglich. Es sei denn wir hätten die Hoppeli's eines Abends auf den Grill geschmissen - was wohl aber bei den meisten Familienmitgliedern eine Lebenskrise ausgelöst hätte... :D....).

Hier mal erste vorher/nachher Eindrücke:


VORHER: das gleissend hässliche Braunrot vor der Rohbetonwand. UNMÖGLICH! Sogar die Pflanzen werden dadurch abgewertet.


NACHHER: ein Spiel der positiven Kontraste. Sogar die Pflanzen erstrahlen wie neu!


Noch ist die Wand im Hintergrund nicht ganz fertig und ich bin noch nicht 100% zufrieden mit dem Farbton. Aber schon so erkennt man deutlich die Verbesserung der Situation. 


Die ganze Arbeit, der Schweiss und der Muskelkater lohnen sich alleweil. Und einmal mehr wird klar, dass IKEA, Teo Jakob, Pfister & Co. nicht alle Problem lösen können. Es braucht Ideen, Kreativität, visuelle Kompetenzen und individuelle Anpassungen, die zum Ziel führen!

Malerische Grüsse aus der RAUMdesignerei! :-)



Dienstag, 2. April 2013

JUGENDZIMMER

Ich bin heute mit der Gestaltung von vier Zimmern betraut worden. Zwei davon sind Jugendzimmer, welche aber räumlich nicht von einander getrennt sind. Es gibt also keine Mauer, die die beiden Zimmer voneinander trennt. Obwohl die Geschwister sehr an einander hängen, möchten sie verständlicherweise ein ihrem Alter und ihren Bedürfnissen angepasstes Zimmer mit einer gewissen Privatsphäre haben. 

Eine schöne Aufgabe. Wie immer geht der Planung eine Bedarfsermittlung voraus wo in einem Gespräch die Schwerpunkte festgelegt werden. Danach stürze ich mich auf die Grundrisspläne und beginne zu planen. Von GROSS nach klein lautet die Devise. 

Da Jugendliche und auch die meisten Erwachsenen sich anhand von Grundrissplänen kein abschliessendes Bild machen können, helfe ich bei der Visualisierung nach. Manchmal gibt es sogar eine Materialisierung wo dann in einer Präsentation auch Wert auf die Erläuterung von Materialien und ihren Eigenschaften gelegt wird.

Grobe Zusammenstellung der Möblierung



Ich hoffe Euch nach Abschluss des Projekts Bilder der Zimmer zeigen zu können! Nun wird aber erstmal noch fertig geplant....

Wohnliche Grüsse aus der RAUMdesignerei



Sonntag, 17. März 2013

WANDGESTALTUNG - DAS ENDLOSE UNIVERSUM DER TAPETEN


Viele Leute kommen auf mich zu mit dem Wunsch nach farbigen Wänden, resp. nach einem guten Farbkonzept. Nicht immer aber erzielt man mit Farbe allein den gewünschten Effekt im Raum. Hier zum Beispiel kommen auf meine Empfehlung oft Tapeten ins Spiel. Abgestimmt auf eine Wandfarbe kann mit einer Tapete ein unglaublich interessanter Raumeindruck geschaffen werden. Mit diesem wunderbarem Gestaltungselement kann zum Beispiel mehr Tiefe im kleinen Raum oder mehr Gemütlichkeit in kühlen Räumen mit beispielsweise Sichtbeton erzielt werden. Entscheidend ist aber auch der Lichteinfall oder bereits vorhandene Materialien für die Wahl der richtigen Tapete. Ebenfalls unterscheiden sich die Tapeten von ihrer Beschaffenheit. Je nach Raum kommt die Tapete mit den entsprechenden Eigenschaften zum Einsatz (atmungsaktiv, wasserabweisend, ohne elektrische Leitfähigkeit etc.). Somit können diese heute in praktisch allen Räumen eingesetzt werden.

Wohnliche Grüsse aus der RAUMdesignerei